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Die
Kampagne

Im Jahr 2016 ertranken mehr als 5000 Menschen im Mittelmeer. Sie waren auf der Flucht vor Krieg, Terror und Not und sahen ihre einzige Chance auf Zukunft in der lebensgefährlichen Überfahrt. Damit ist die europäische Außengrenze die tödlichste Grenze der Welt.

Wir rufen daher auf, der Toten der Grenzen zu gedenken und für eine Politik einzustehen, die Menschen schützt und ihre Würde achtet.

Gedenken wir gemeinsam! Am Freitag, den 26. Mai ab 11:00 vor dem Berliner Hauptbahnhof (Washingtonplatz)

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[ Schirmherrin ]

„Die aktuelle Migrationspolitik ist nicht alternativlos, sondern eine bewusste Entscheidung gegen die Menschenrechte. Statt zivile Seenotrettung zu kritisieren oder zu kriminalisieren, müssen wir endlich die Möglichkeiten menschenwürdiger Flüchtlingspolitik umsetzen.
Bis dahin verantwortet Europa – und damit auch Deutschland – eine humanitäre Katastrophe.“

Prof. Dr. Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin und Schirmherrin der Kampagne #FluchtGedenken

[ Bündnis #Fluchtgedenken ]

Das Bündnis #FluchtGedenken unterstützt die Schweigeminute des Kirchentags und besteht aus kirchlichen und nichtkirchlichen Organisationen, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind.

[ Idee ]

Warum eine Schweigeminute?

Wir wollen innehalten und uns erinnern, dass es Menschen sind, die an unserer Grenze sterben: Männer und Frauen, Kinder und Familien. Wir wollen in dieser Minute einmal nicht politische Lösungen diskutieren, sondern alles Reden unterbrechen. Und dieser Toten gedenken und trauern.

Gemeinsam Gedenken

Gedenken kann unterschiedlichen Ausdruck finden. Auf dem bunten lauten Kirchentag wollen wir innehalten und gemeinsam schweigen. Bei Gedenkveranstaltung am Berliner Hauptbahnhof wenden wir uns an Gott mit unseren Bitten, unserer Trauer und unserer Hoffnung.
Wir halten Fürbitte.

Jenseits des Gedenkens: Schutzbedürftigen helfen!

Angesichts der vielen Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Not fliehen, wird die Frage nach der Nächstenliebe konkret. Viele kirchliche, wie nichtkirchliche Organisationen und Vereine setzen sich für Flüchtlinge ein – oder helfen Menschen, in ihrer Heimat ein in Würde zu führen. Wer diese Arbeit unterstützen möchte, kann dies auf verschiedenste Weise tun: durch Spenden, Mitgliedschaften oder ehrenamtliche Arbeit.

Die Gedenkveranstaltung zur Schweigeminute wird von der Seenotrettungsorganisation Sea-Watch e.V. unterstützt. Der Verein rettet mit zwei Schiffen und einem Flugzeug Menschen, die auf ihrer Flucht auf dem Mittelmeer in Seenot geraten. Auch Brot für die Welt, die Diakonie Katastrophenhilfe und die Diakonie Deutschland unterstützen #FluchtGedenken und helfen seit vielen Jahren Menschen in Not.

Ort


Washingtonplatz am Berliner HBF

Die Gedenkveranstaltung fand mitten in Berlin statt – zwischen Reichstag, Hauptbahnhof und Kanzleramt: von 11:00–12:30 Uhr am Freitag, den 26. Mai 2017.

[ Social Feed ]

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